In Basics, Flirten, Mission, Motivation

Die Wahl des Titels, welcher mein Buch* zieren sollte, war alles andere als einfach. Letztlich habe ich mich bekanntlich für ALPHA entschieden, aber den Untertitel mit „It is a Gentlemans Job to try to fuck a woman“ zu wählen. Einerseits, weil es durchaus provokativ ist (und ich polarisieren ja ganz gern), andererseits weil mir dieser Satz von Anfang an sehr gut gefallen hat. Bei der Entstehung des Buches hatte ich deswegen nicht nur einmal Diskussionen, warum es denn gerade diese Aussage sein musste. Auch ein Grund, warum ich gleich auf den ersten Seiten darauf eingehe.

Da ich mich ja nur ungern wiederhole, könnt ihr es gerne selbst nachlesen. Das soll auch nicht direkt heutiges Thema sein. Vielmehr möchte ich darauf eingehen, was denn genau einen Gentleman ausmacht und, warum es heutzutage immer weniger davon zu geben scheint. Denn auch wenn der Begriff eher verstaubt anmutet, ist er bei richtiger Ausführung alles andere als das…

Meiner Meinung nach gibt es letztlich nur drei Typen Mann:

#1 – Der Nice Guy
#2 – Der Gentleman
#3 – Der Bad Boy

Von dieser Auswahl stellt der Gentleman eine ausgewogene Variante dar und vereint – aus meiner Sicht – die positiven Eigenschaften der beiden anderen Typen, ohne die negativen Züge übermäßig ins Spiel zu bringen. Bevor wir uns aber der goldenen Mitte zuwenden, lass uns schnell definieren, was und warum sowohl der Nice Guy als auch der Bad Boy auf lange Sicht keine Chance bei Frauen haben.

Denn obwohl der nette Kerl von Nebenan scheinbar hoch im Kurs bei den Mädels steht und es eigentlich durchaus logisch und sinnvoll erscheint, dass Frau sich solch einen Kerl zulegt, leidet er an mindestens einer fatalen Krankheit: dem Vorhersagbarkeitssyndrom. Er ist immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Kümmert sich. Gibt sich Mühe. Ist Zuverlässig. Nett, eben. Doch nicht umsonst heißt es: „Nett ist die kleine Schwester von Scheiße„*. Denn das alles macht ihn berechen- und durchschaubar, ungefährlich und langweilig. Sie sind die besten Kandidaten für das schöne Niemandsland namens „Friendzone“…

Das Gegenteil davon ist der sog. Bad Boy. Umgangssprachlich gilt er als das, was Frauen angeblich wollen und worauf sie abfahren. Aber eben doch nur auf den ersten Blick. Denn im Grunde haben sie zwar durchaus ein paar Eigenschaften, die Attraktiv wirken und einen gewissen Reiz ausüben. Aber eben auch viele negative Eigenheiten. Das mag kurzfristig Spaß machen und funktionieren. Für eine funktionierende Beziehung ist diese Einstellung allerdings nicht wirklich optimal.

Offensichtlich ist weder das eine, noch das andere wirklich gut. Richtig dosiert stellt der Gentleman jedoch den perfekten Mix aus beiden Charakteren dar. Er weiß sich zu benehmen und wie man eine Frau behandelt. Er gibt ihr genügend Sicherheit um sich zu öffnen und wohl zu fühlen, behält aber einen Touch Unvorhersehbarkeit und Risiko bei. Richtig angewendet kann solch eine Verhaltensweise sowohl für die Frau, als auch für Dich erstaunlich sexy sein kann.

Denn wie schon im Buch beschrieben sind Frauen wie Katzen: Neugierig und Eigenwillig. Man kann sie zu nichts zwingen – man muss sie neugierig machen. Und neugierig halten. Und das können Nice Guys nicht und Bad Boys sind auf Dauer (für gesunde Frauen) zu anstrengend.

Und falls Du Dich fragst, welche Eigenschaften einen Gentleman ausmachen oder welche Du bei Dir verfeinern solltest, kann ich weiterhelfen:

  • Pünktlichkeit: Respektiere die Zeit der Anderen genauso wie Deine eigene.
  • Zuvorkommenheit: Erfülle Wünsche Deines Gegenübers, noch bevor er sie überhaupt ausgesprochen hat.
  • Empathie: Erlerne die Fähigkeit, Dich in andere Menschen hinein zu versetzen und ihre Sicht der Dinge zu begreifen.
  • Freundlichkeit: Zufriedene Menschen
  • Hilfsbereitschaft: Sei bereit, anderen zur Hand zu gehen, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten.
  • Wissen: Sei belesen und informiert, um bei verschiedenen Gesprächsthemen zumindest etwas mitreden zu können.
  • Bescheidenheit: Sei ruhig von Dir überzeugt – Du solltest es aber nicht nötig haben, es jedem beweisen zu müssen.
  • Selbstkritik: Wirf immer mal wieder einen kritischen Blick auf Dich und Dein Verhalten.
  • Unauffälligkeit: Wenn es ums Flirten geht, bleibe dabei unauffällig. Du bist kein Pfau, der sich zur Schau stellen muss.
  • Dankbarkeit: Nimm nichts und niemanden für selbstverständlich, sondern erkenne und schätze den Wert jedes einzelnen.
  • Gelassenheit: Bleib in allen Lebenslagen möglichst cool. Frauen lieben Männer, die sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.
  • Positivität: Geh davon aus, dass sich letzten Endes alles zum Guten wenden wird. Oftmals trifft das tatsächlich zu.

Sollte ich etwas vergessen haben oder Du noch weitere Vorschläge hast, schreib sie am besten unten in die Kommentare!

In diesem Sinne: Be Gentle Man!

Dein Coach
Michael

P.S.: Wenn Du mehr wissen und erfahren willst, möchte ich Dir ein persönliches Coaching und natürlich mein Buch* ans Herz legen!

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